#1 Zwischen Generationen: Bernhard & Giulia Alpstaeg über Unternehmertum, Familie und Zukunft
Shownotes
In einem Familienunternehmen beginnt Verantwortung nicht mit einem Vertrag, sondern mit einer Haltung. Mit Gesprächen am Küchentisch, mit Erinnerungen an Baustellen statt Ferienlager.
In dieser ersten Folge von „Zukunft Bauen – der Podcast von swisspor“ sprechen Bernhard und Giulia Alpstaeg über die Geschichte eines Schweizer Familienunternehmens, das seit über fünf Jahrzehnten die Baubranche prägt – und darüber, wie man ein Lebenswerk in die Zukunft führt.
Es geht um Vertrauen, Unternehmergeist und Zusammenhalt. Um Erfolg, der auf Werten basiert. Und um die Frage, wie man loslässt, ohne den Halt zu verlieren.
Ein ehrliches, persönliches Gespräch über Herkunft, Wandel und den Mut, Verantwortung weiterzugeben.
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00:00:00: In einem Familienunternehmen beginnt die Verantwortung nicht einfach mit einem Vertrag, sondern mit einem Gefühl, mit einem Blick aufs älteren Haus, mit Gesprächen am Küchen Tisch, mit Erinnerungen an Baustellenbesuche statt Ferienlager für die jungen Generation.
00:00:15: In dieser Folge vom Swissbohr Podcast gehen wir zurück an den Anfang und wir werfen den Blick in die Zukunft von Swissbohr.
00:00:21: Wie soll das Unternehmen entstanden, wo steht das Unternehmen heute und was soll vor allem auch die Zukunft bringen?
00:00:27: Ich freue mich auf zwei Gäste, die diese Geschichte nicht aus leeren Büchern und Theorien kennen, sondern aus ihrem eigenen Leben und ihrem Alltag.
00:00:35: Der Unternehmer Bernhard Albsteg ist bei uns und seine Tochter Julia Albsteg.
00:00:39: Wir reden über Herkunft, über Gründung, Aufbau, über die Werte der Unternehmung und Überprägung.
00:00:45: Und im zweiten Teil über das, was heute ansteht, die Frage, wie ein Lebenswerk durch eine neue Generation gestaltet werden kann.
00:00:53: Ich freue mich auf das Gespräch mit zwei Menschen, die diesen Prozess nicht nur planen, sondern gemeinsam erleben.
00:00:58: Julia Alpsteig ist bei uns.
00:01:00: Herzlich willkommen.
00:01:00: Schön, dass du hier bist.
00:01:01: Danke,
00:01:02: dass wir hier sind.
00:01:03: Und der Mann, der ersten Stunde in Bernhard Alpsteig.
00:01:05: Willkommen.
00:01:06: Danke auch, merci.
00:01:08: Mein Name ist Stefan Lendi.
00:01:09: Willkommen zu unserem Podcast Zukunft Bauen.
00:01:12: Bernhard, wenn ich das damals angefangen habe, mit
00:01:15: Swissboard ... Das erzähle ich dir ganz genau.
00:01:17: Das war vor fünf, fünf Jahren.
00:01:20: Wir haben uns entschieden, das selbstständig zu machen, und zwar mit Kork.
00:01:25: Kork ist ein Naturprodukt.
00:01:28: Und wir müssen Kork als Isolation verwenden.
00:01:32: Und wir sind dort einmal ... ... unsere Korkfabrik.
00:01:36: Die ist früher existiert, und zwar hat sie in ... ... in ... in Land.
00:01:42: und zwar im Gotthardtoben, weil General Gisson gesagt hatte, also vom Zweiten Weltkrieg.
00:01:49: Wir tienden uns zurück aus der Schweiz, wir gehen ins Redway, ins sogenannte Redway, in die Alpen hindern.
00:01:57: Und danach eben, eines eben, kurz der Krieg war vorbei, haben wir gesagt, wir können wieder füllen.
00:02:04: Und dann haben wir dort in den Steinhäusen, auf die Korkfabrik entstanden, oder?
00:02:08: Und jetzt landen wir zwischen uns.
00:02:11: Völflieber, Bequadratmeter, das sind die Krankenkosten.
00:02:15: Heute ist das ein Vielfaches.
00:02:17: Wenn ich das in den Weg zurück aus dem Rad weh,
00:02:20: der Weg zurücktestet, gerade nach dem Krieg ist, dann ist immer ein Herr Honecker, den ich in die Fabrik gekauft habe.
00:02:27: Der ist von mir zurückgekommen und hat gesagt, du kannst in den Ebenionen in Steihäuser beim Bahnhof langkaufen.
00:02:35: Und das war eben das Land, wo wir heute noch sind Verwaltung.
00:02:40: Das war der Bücher für fünf oder zehn Franken.
00:02:45: Das war wertvoll.
00:02:50: Und heute ist das ein Vielfaches.
00:02:53: So ist es, wo die Autobahn vorbeikommt.
00:02:56: Wie bist du selbst zum Unternehmen?
00:03:00: Ich hatte ein Maschinenbaustudium und habe dann einen Abschluss mit einer Röschenmaschine gemacht.
00:03:05: Und da sind mir Honeckerzeiten, die das hatten.
00:03:09: Und dann sagte ich, du kommst doch zu mir, kommst zu arbeiten.
00:03:11: Und so bin ich rein.
00:03:12: Und ich hatte natürlich eine Ausbildung.
00:03:15: Ja.
00:03:15: Und zwar eine Ausbildung, die ich klempern konnte, als ich weiss, wie eine Hammer in die Hand nahe.
00:03:21: Ich weiss, wie eine Schraube in die Hand nahe und so weiter.
00:03:24: Und das habe ich beim Honig geklärt.
00:03:28: Irgendwann haben wir ihm gesagt, ich kaufe die Fabrik und habe kein Geld.
00:03:37: Kein Geld, nein, okay.
00:03:38: Dann gehst du in die Jagd, gehst in den Bank.
00:03:41: Und jedes Mal, wenn ich etwas verdient habe, kommst du Geld über und den Banken gibt mir die Aktien zurück.
00:03:47: Und da haben wir gemacht.
00:03:48: Und da war die Göttin und der Brüder dabei.
00:03:51: Da haben wir das so durchgezogen.
00:03:55: Und so sind wir größer.
00:03:57: Ich erinnere mich noch, wir haben eine Nachtgeschichte geschaffen.
00:04:00: Und trotzdem hatten sie noch Sessionier.
00:04:07: Wir mussten immer am zehn Uhr arbeiten und am Morgen am fünf Uhr wieder anwenden dürfen.
00:04:15: Wir hatten uns viel Arbeit gehabt.
00:04:18: Das wurde immer ein Biss, wenn wir die Nacht durchgearbeitet haben.
00:04:21: Das
00:04:22: haben wir
00:04:23: nicht dürfen?
00:04:23: Nein, und dann ist die Polizei gekommen und hat keine Abstände angestellt.
00:04:30: Darum erzähle ich euch, das ist ein wichtiger Punkt.
00:04:33: Ich kenne einen Polizist, den man mit seinem Hund hat.
00:04:38: Ein Polizist hat gesagt, er kann schon mal zu mir trainieren.
00:04:41: Er hat zu mir gesagt, du musst nur sagen, dass wir einen Testlauf machen.
00:04:49: Der Polizei, den Freund und Helfer
00:04:54: hat euch noch unterstützt und rausgegeben.
00:04:56: Wir haben gesagt, wir machen einen Testlauf, in der Wohnung sind wir gegangen.
00:05:00: Wir konnten nachturch arbeiten, nur ich musste dort sein.
00:05:05: Am Ende war ich, zu Hause schlafen und wieder angefangen.
00:05:09: Aber wir haben Geld verdient, das ist da gelaufen.
00:05:12: So wurde es immer gross.
00:05:16: Dann bin ich ... Da habe ich Bankauszug bekommen.
00:05:20: Und dort war mein Bankhaus noch kleiner.
00:05:23: Das ging nicht mehr automatisch.
00:05:25: Es war zwei Tage lang, da habe ich Bankauszug bekommen.
00:05:28: Da habe ich eine Million auf dem Konto gekauft.
00:05:31: Ich habe keine Gipfel, keine Million.
00:05:34: Das gebe ich nicht.
00:05:36: Der Zogelkontonalbank hat geklaut.
00:05:38: Ich habe keine Million, ich will die.
00:05:40: Aber wenn sie wollen, dann sagen sie, ich werde eine Million.
00:05:43: Ja, sie müssen zwei Tage sein, dann machen wir die bereit.
00:05:46: Da haben sie diese Parage gemacht.
00:05:49: Da gab es eine spezielle Schelter.
00:05:53: Der Schalter geht, keine.
00:05:54: kommen sie hinzu.
00:05:55: Der Schalter umdacht, dass es so eine Hüfe in tausender Noten war.
00:05:59: Da packt er, ja, das ist jetzt eine Million.
00:06:03: Und sie würde zurückgehen.
00:06:04: Ich dachte, wenn sie es jetzt nicht mehr haben, dann schauen sie, dass sie tatsächlich hier sind.
00:06:09: Im Milieu.
00:06:12: Aber du bist ein Praktiker.
00:06:14: Du bist jemand, der anpackt.
00:06:15: Du hast gesagt, einen Hammer in die Hand nehmen, die Sachen umsetzen können.
00:06:19: Du bist geprägt, wurde durch dieses älteren Haus.
00:06:22: Was haben deine Eltern für Wert mitgegeben?
00:06:25: Was haben deine Eltern gesagt?
00:06:27: So wird mal etwas aus dir.
00:06:28: Was haben sie gesagt?
00:06:29: Ja, auf
00:06:29: diese Erdmannheit haben wir die Leer zu arbeiten.
00:06:32: Wir haben gelehrt, arbeiten.
00:06:34: Wir waren nicht immer die besten Schüler.
00:06:36: Wir waren aber gelehrt, arbeiten und anständig.
00:06:39: Nachher mussten wir Sprachen lehren.
00:06:41: Keisen Buben gehen fort.
00:06:42: Wir müssen lehren, Sprachen lehren.
00:06:46: Klavier hätte ich gerne, aber ich bin total ummusikalisch.
00:06:49: Darum habe ich das nicht weiterverfolgt.
00:06:53: Anständig zu den Leuten zu sein und vormachen, immer vorzuspringen.
00:06:57: Das haben wir von den Eltern gelehrt.
00:06:59: Das ist etwas Gutes.
00:07:00: Nicht nur wir, auch die äussige Generation in der Schule hat das gelernt.
00:07:05: Wir hatten viele Bauernbuben in der Schule.
00:07:08: Die mussten erst mit der Milch gehabt haben, und dann konnten sie in die Schule kommen.
00:07:15: Wenn wir frei haben, mussten wir zu den Bauern geschaffen haben.
00:07:18: Aber es gab immer einen Bauern, der den grössten Traktor hatte.
00:07:23: Wir konnten den Traktor fahren.
00:07:25: Das ist heute auch ganz anders.
00:07:28: Und dann kamen wir zurück auf die Million, dann die Million wieder zurück.
00:07:32: Ich glaube jetzt, dass es eine Million ist.
00:07:36: Wir konnten weitergeschäftet mit dem Ding.
00:07:38: Aber
00:07:39: du hattest es müssen sehen, oder Handtaste müssen anlangen und müssen
00:07:42: sehen, ob es eine Million ist.
00:07:43: Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:07:55: Es war
00:07:55: ein Vertrauensbeweis für dich natürlich zu den Zugenkantonalbanken.
00:07:59: Von all dem, was du damals brauchst, zum Firma starten, was ist dir wichtig, wenn du zu Julia überschauest, was du sagst?
00:08:09: Das möchte ich, dass du mitnimmst.
00:08:10: Die Welt ist ganz anders geworden.
00:08:12: Wir sind nicht mehr in dem Redout, aber was sind die Werte?
00:08:15: Was ist die Essenz, was du sagst?
00:08:17: Das
00:08:17: ist das, was mir vorlebend anständig war.
00:08:20: zu den Leuten.
00:08:22: Wir sind Partner mit unseren Dingen, mit Arbeitern.
00:08:25: Wir sind nicht höher, sondern wir respektieren uns.
00:08:29: Wir respektieren uns lebendig.
00:08:30: Wenn du von diesen Worten schaust, wenn ich heute noch ... Heute ist es ein Freitag.
00:08:36: Wenn du dich anschaust, hast du dich am Sonntag geschaffen.
00:08:40: Nur die Pfeife, dann kommen sie.
00:08:42: Die kommen, weil wir anständig sind zu nehmen.
00:08:44: Wir sind Kollegen.
00:08:46: Und wenn wir anständig sind, müssen wir nicht überregen und diskutieren.
00:08:49: Wir sind ein Team.
00:08:51: Und die Teambildung klappt nicht bei uns.
00:08:53: Und die hat schon damals?
00:08:55: Ja.
00:08:55: In den Seinen, Sieben, Sieben, Sieben funktioniert
00:08:57: das.
00:08:57: Ja, weil wir Kollegen sind und so weiter.
00:08:59: Darum machen wir das.
00:09:01: Und so läuft das.
00:09:04: Das ist sehr ... Julia, wenn du zuhörst ... Ich finde es immer total spannend, wenn du die Geschichten von damals bist.
00:09:09: Du musst aus einer Edwie-Führung kommen, die Korgfabrik.
00:09:11: Du hast sie übernahe.
00:09:12: Du bist zu der Zugenkantonalbank und sagst, ich muss das mal sehen im Millionen.
00:09:16: Du bist nicht so aufgewachsen.
00:09:18: Jetzt hörst du von deinem Vater, der dir die Geschichten erzählt hat.
00:09:22: Das Erb an Firmengeschichten, das schon vor euch angefangen hat mit der Korgfabrik, wo alles zurückgeht.
00:09:29: Aber die Dessenz, die dir dein Vater sagt ... Es geht einfach darum, auf Augenhöhe partnerschaftlich miteinander zu arbeiten.
00:09:37: Das war damals revolutionär, das war nicht Standard.
00:09:42: Was macht das mit dir, wenn du das so hörst?
00:09:44: Wie resoniert das bei dir?
00:09:46: Für mich ist das selbstverständlich, weil ich so von meinen Eltern erzogen wurde, bei Bodenständigen zu bleiben.
00:09:52: Ich werde auch viel darauf angesprochen, dass du ganz anders sein könntest, wie auch immer.
00:09:58: Für was?
00:09:59: Nützen wir nichts.
00:10:00: Ich bin lieber wirklich, wenn er sagt, wir sind Familie und Kollegen.
00:10:04: Ich sehe auch unsere Mitarbeiter, Familie für mich.
00:10:06: Wenn ich die Kinder von denen kenne, können die Eltern z.T.
00:10:10: von denen.
00:10:10: Familie, ich weiss, Frau im Namen, Mann im Namen, oder wie auch immer, das Geburtstatum z.T Also wirklich, das ist das, was mir beigebracht wurde.
00:10:19: Oder wie er auch vorhin gesagt hat, wegen der Sprache.
00:10:20: Ich bin auch eigentlich ... Mein Vater wurde aufgeräumt oder sprachen konnte.
00:10:24: Ich hatte eigentlich auch sehr gute Französische.
00:10:27: Ich hatte sie über Jahre im Weltschöpf gelebt.
00:10:28: Ähm, Englisch, da bin ich auch gar keine Kindergarten, die erste Klasse zu Englisch lernen, weil sie einfach sagen, hey, wenn du unterwegs bist, dass du später mit den Leuten austauschen kannst, dass du mit ihnen kommunizieren kannst und dass sicher das, was mir beigebracht wurde, ist ... Ja.
00:10:42: Wie steht es um deine Musikqualität?
00:10:43: Das haben wir von Bern halt gehört, dass mit dem Klavier ... Das war uns damals nicht so.
00:10:48: Dort hast du aufgegeben, aber dann ... Du bist musikalisch.
00:10:51: Nein, ich bin ja rausgerührt, aus der Gitarrenstuhl.
00:10:53: Bist du?
00:10:55: Also das Sprachtalent hat sich weiter entwickelt bei dir, aber mit der Musikqualität ist es auch nicht
00:11:00: so.
00:11:01: Ich lasse mir gerne Musik und so, aber das Instrument selber kann
00:11:06: ich leider nicht.
00:11:07: Wie ist der Austausch, der zwischendurch ... Ich bin
00:11:22: jetzt seit neun Jahren der Monat dabei, genau.
00:11:26: Ich habe dich mal bei der Ethernet heute in Swiss Pearl angefangen.
00:11:30: Und zwar war das, weil ich bin sehr schlecht in Buchhaltung.
00:11:33: Ich kam vom Gimmi, habe das nie gelernt.
00:11:38: Bin ich nicht gut, bin auch in einer Prüfung an der Fachhochschule durchgekehrt.
00:11:41: Ich habe gesagt, du musst das mal lernen.
00:11:44: Danach habe ich dürfen zu dieser Nico arbeiten.
00:11:46: Ich bin auch immer von Luzern auf Glarus mit dem Auto gefahren.
00:11:49: Ich bin immer wieder pendelt, um dort arbeiten zu können.
00:11:52: Und da bin ich dort in Buchhaltung.
00:11:54: Ich habe dort ein Jahr gemacht.
00:11:57: Ich habe das haben und soll es immer noch nicht so.
00:12:01: Wirklich ein Ding, wenn man das so ins Papier muss hinein schreiben, weil es heute einfach alles automatisch läuft.
00:12:06: Ich bin dann eigentlich in das Marketing gekommen.
00:12:09: Ich habe dort den Teilzeitgeschaffer, den ich auch hier in Zürich studiert habe, in Betriebskommunikation.
00:12:15: Und ich bin dann nach einer kurzen Zeit nicht lange im Marketing-System.
00:12:20: Ich bin dann in der Garten- und Design-Abteilung gewechselt, bei dieser nicht.
00:12:24: Das ist eine sehr schöne ... Ein ganz anderes Produkt, also wirklich die Fassade dieser Stoffe.
00:12:29: Es war echt das Ästhetische.
00:12:31: Es war auch eine tolle Zeit.
00:12:32: Ich hatte sehr viel zu verlieren.
00:12:34: Es war wirklich cool, dass wir alles gemacht haben.
00:12:37: Von Katalog, also Marketing, Kommunikation, Produktmanagement.
00:12:42: Also wirklich alles Pricing.
00:12:43: Das war wirklich sehr lässig.
00:12:44: Ich muss sagen, ich muss immer Luzern aus Zürich pendeln und nebenbei Studium.
00:12:51: Es ist mir immer zu viel.
00:12:53: Dann habe ich zu der Swiss-Bohr-Wechsluft-Boswils mein erstes Kontakt mit Swiss-Bohr gearbeitet.
00:12:59: Ich kam in das Marketing und habe dort geschaffen, vor allem für den Abschluss des Bachelorstudiums.
00:13:07: Es war auch ein Vorgabe vom Studium, dass wir das machen mussten.
00:13:11: Ich kam dann auf das Steihäuse-Management.
00:13:15: Genau, wenn ich jetzt vor allem für die Themen Marketing-Kommunikation und Gesamtgruppen zuständig bin.
00:13:19: Und vor allem als Strategie, oder weisst du, ja, irgendjemanden sollte aussuchen.
00:13:23: Ich habe immer gefragt, was meine Funktion ist.
00:13:25: Ich dachte, das ist mega schwierig, um zu sagen, Mädchen für alles irgendwie.
00:13:29: Weil irgendwie machst du halt wie alles.
00:13:31: Ich bin auch im HR-Komitee der Gruppe.
00:13:33: Dann Strategie, Budgetierung, das ist wirklich alles, was zusammenkommt.
00:13:37: Ich glaube, das ist das, was wir beide so auch etwas machen.
00:13:40: Ich
00:13:40: finde es noch spannend, wenn du sagst, Mädchen für alles, für mich ist das ... Alles, was du schildert, hast deinen Weg.
00:13:45: Das ist ein klassisches Unternehmen.
00:13:48: Ich muss von allem breit aufgestellt sein.
00:13:51: Ist es so oder ist es so?
00:13:53: Ich muss sagen, das merke ich von der letzten Zeit.
00:13:57: Du hast vielleicht gemerkt, wir haben immer, wenn wir etwas gekauft haben, immer Substanz.
00:14:03: Es ist immer mit Land und Ding.
00:14:06: Wir haben heute noch keine Fabrik, die geleistet ist oder gemietet ist.
00:14:10: Wir haben alles eigene Dumm.
00:14:13: So haben wir es gelehrt.
00:14:14: Wir arbeiten in unserem eigenen Haus.
00:14:16: Und von den Eltern haben wir gelehrt, das Land ums Haus herum gehört ein Paar.
00:14:21: Da müssen wir auch kaufen.
00:14:23: Und du siehst, wie das Substanzwert wurde, von dem wir gesagt haben, wir haben noch Land, noch dort Land usw.
00:14:29: Es ist viel wert.
00:14:31: Das ist gegen das amerikanische oder neue Managementsystem, wo nur gegen Gewinn, Gewinn, Gewinn, das ist bei uns nicht das Wichtigste.
00:14:40: Ich rede von mittelfristig, langfristig, denke ich, ein Sauberaufbauer.
00:14:46: Ich nehme das Bild von dieser Million, die du bei den Zugern gelaufen hast.
00:14:50: Ich will das sehen.
00:14:52: Ich will wissen, was ich habe.
00:14:53: Mit dem, was ich habe, arbeite ich.
00:14:55: Ich arbeite nicht mit etwas, das ich nicht habe, als Wert.
00:15:00: Mich nimmt das Unternehmentum.
00:15:02: und dort genau zu sagen, Oder buchhaltig, du hast gesagt, Klavier spielen ist nicht mein.
00:15:07: Da müssen wir davon wegkommen.
00:15:10: Du hast gesagt, die buchhaltige Sache zu haben, es leid mir nicht.
00:15:15: Aber ich muss ein Stück weit durchbeissen, weil ich es in einem bestimmten Grad muss können.
00:15:21: Ich muss nicht die beste sein, die ich in der Firma habe, aber ich muss es so weit können, dass ich die richtigen Leute finde, dass ich vertrauen kann und dass ich in der Führung die Breite, das Spektrum, handeln kann und mitnehmen kann.
00:15:33: Das ist nicht der Mädchen für alles, das ist Unternehmentum.
00:15:36: Ja, es ist so.
00:15:38: Wie du vorhin gesagt hast, du musst nicht die Beste sein, du musst auch nicht alles können und du musst die Leute verstehen, mit ihnen kommunizieren und reden und auch ihnen zulassen, ob auf Problemen oder auf Hinweise, wie auch immer, aber mit ihnen gemeinsam eine Lösung finden.
00:15:55: Das ist auch ein grosser Wert, das wir haben.
00:15:58: Lösungsorientiert für unsere Kunden, unsere Partner zu sein und auch für unsere Mitarbeiter, damit wir gemeinsam weitere Zukunft wachsen und weitergehen
00:16:05: können.
00:16:06: Du hast gesagt, du bist seit zehn Jahren beruflich bei der SwissPo, aber eigentlich bist du das ganze Leben schon bei der SwissPo.
00:16:13: Wie hast du als Kind, als Mädchen, als junge Frau, wie hast du die Firmahsunternehmen wahrgenommen?
00:16:22: Wie hat sich das Bild von deinem Vater verändert, weil du nicht nur Vater warst, sondern auch Unternehmer?
00:16:28: Wie war das für dich?
00:16:31: Immer wenn wir eine Vorstellungsrunde haben mit neuen Leuten, und ich höre z.B.
00:16:34: unsere CEO, dann eine, die sagt, das sei jetzt der Edoar Logo für den West-Schweizer seit seit sieben und dreißig Jahren.
00:16:42: Dann komme ich ja eben neun Jahre.
00:16:44: und dann denke ich, nein, eigentlich seit drei, drei Jahren, weil eigentlich bin ich wieder eingeboren.
00:16:49: Weil wir sind immer am Wochenende, wir sind so viele in den Fabriken rumgelaufen, auch z.B.
00:16:54: den Geruch vom EPS-Fan, wenn man da nicht aufschäumt, das gerade noch lädt.
00:16:59: Das ist der Geruch, das ist für mich ein Kindheitsgeruch.
00:17:01: Ich liebe diesen Geruch, das ist wirklich für mich ein Kindheit.
00:17:03: Letztes Jahr haben wir wieder eine Deutschlandreise gemacht, mein Vater und ich.
00:17:08: Und da waren wir in Dankerode.
00:17:10: Und es ist so lustig, dass wir über die alten Zeiten von der Weihnachtsfeier gesehen haben.
00:17:14: Denn hier oben haben wir immer mega Weihnachtsfeieren gehabt.
00:17:16: Und ich meine, ich war letztes Mal in der Primark.
00:17:20: Und sie meinte, ich möchte mich sehr erinnern, dass du noch so klein warst.
00:17:23: Du warst unsere Tombola-Glücksfähige.
00:17:25: Es hat sich etwas geändert, glaube ich.
00:17:29: Aber ja, das mag mich wirklich nur so erinnern und im Kostüm und so.
00:17:32: Die Leute kennen dich halt einfach so klein und haben wahrscheinlich aufgewachsen.
00:17:37: Sie haben das jetzt alles mitbekommen.
00:17:38: Ich glaube, es ist eine Nähe, die ich zu diesen Leuten darf haben.
00:17:41: Was auch mega lässig ist.
00:17:43: Magst du, du erinnern, wo wir nicht die Fabrik in Polen besucht haben?
00:17:49: Anetta.
00:17:49: Hat sie gesagt, sie sei der erste Chef, der kommt?
00:17:52: Ja.
00:17:53: Dann haben wir geschämt für die Veröhnungen.
00:17:55: Wir haben eben abgemacht, wir gehen in die Fabrik und besuchen und grüßen sagen und vielfach Unian zu melden.
00:18:03: Ohne anzumauern.
00:18:05: So sehen wir die Leute so, wie sie tatsächlich sind.
00:18:09: Nicht, dass sie sie vorbereiten können.
00:18:11: Und ob es Fabrikensauber
00:18:13: ist?
00:18:13: Ja, Fabrikensauber ist und so weiter.
00:18:15: Wir haben die Negativbeispiele, die wir schon waren, die niemanden umgesehen haben.
00:18:21: Danzig.
00:18:22: Darum suchen wir die Fabrikensauber.
00:18:26: Und bei den Fabrikensaubern fragen wir die Bücher, ob es geht und die vernehmen die Worte.
00:18:32: Du sagst, hier fragen die Leute an den Fronten.
00:18:34: Die wissen, wie es wirklich aussieht.
00:18:37: Die vernämmen wirklich, was tatsächlich ist.
00:18:40: Dann können wir nach Hause gehen und sagen, es ist nicht so, wie ihr erzählt habt.
00:18:43: Es ist noch so und so.
00:18:46: Ich war in Deng, in Finnland.
00:18:50: Dann habe ich gemerkt, sie haben zwei Verwaltungen, zwei Dinge, die sich im Augenblick einsparen können.
00:19:01: Es geht um eine Million.
00:19:04: Darum können wir immer eine Fabrik besuchen.
00:19:09: Leider sind sie inzwischen leider so viele Fabriken, als wir die Probleme haben, die wir alle besuchen.
00:19:13: Aber das ist unwahrscheinlich, wie das hilft, wenn wir die gehen und sagen, wir sind für euch hier.
00:19:20: Aber menschliche Nähe,
00:19:21: Präsenz
00:19:22: zeigen, unangmeldete Präsenz zeigen, auch zu lassen, zu
00:19:27: spüren,
00:19:27: wie ist die Realität?
00:19:29: Anstatt mich beizutzen, weil Julia Alpesteck umfieh, sondern ... Das ist bei den Mitarbeitern der
00:19:37: Welt.
00:19:38: Ich hatte den Mitarbeiter gestern mit den Mitarbeitern angeläutert von der Swiss Pearl.
00:19:44: Er hat mich angeläutert und ich hatte ihn schon sehr lange nicht mehr.
00:19:47: Das letzte Mal war er als Swiss Pearl.
00:19:48: Wenn es immer das letzte Mal als Swiss Pearl war, ich glaube, er war schon im Jahr zwanzig, zwanzig war er immer noch dabei.
00:19:53: Also ich hatte ihn in den Leuten nicht mehr in den nächsten vier Jahren.
00:19:57: Ich wollte ihn direkt informieren, dass ich ihn kündete.
00:20:02: Und auch nur, dass die Mitarbeiter mehr extra anläuten.
00:20:04: Wir sagen, ich kann es dir persönlich sagen.
00:20:06: Nicht, dass du so Umwagen erfährst.
00:20:09: Und ich denke auch, mega herzig.
00:20:11: Weisst du, dass sie daran denken, auch wenn sie uns verlöhnen und sie wissen, wie wir gut auseinander haben.
00:20:16: Du weißt ja nie, was noch kann sein.
00:20:18: Vielleicht komme ich wieder zurück.
00:20:21: Bei der Swissport haben wir einen jungen Mitarbeiter.
00:20:23: Da war nicht einmal ein Jahr weg.
00:20:24: Da ist wieder zurückgekommen.
00:20:26: Du sagst, ich finde das so schön.
00:20:29: Das ist der Familie-Spirit, was ich gesagt habe.
00:20:31: Wir sind eine Familie.
00:20:32: Man läutet mir an, man erzählt euch, wenn man ein Kind bekommt, wenn sich familiär etwas verändern will.
00:20:38: Wenn man sagt, ich verlasse die Firma einmal und dass ihr das Unternehmen sagt, auch das ist ja wieder eine Chance, dass jemand eine andere Erfahrung macht und vielleicht auch wieder zurückkommt.
00:20:50: Die Erfahrung, die bei uns mit einbringt, ist auch eine Möglichkeit zu lernen.
00:20:54: Und dass du auch sagen kannst, dass mich persönlich informiert und teuer ist, hoffen
00:20:58: wir.
00:21:00: Ist das wuschende Signaturstrahl?
00:21:02: Ist das das ganze Gesicht jetzt?
00:21:03: Was
00:21:04: berührt
00:21:04: dich?
00:21:05: Mega schade, dass er geht.
00:21:06: Er ist ein sehr lässiger Typ.
00:21:08: Ich hatte es wirklich sehr gut
00:21:09: mit ihm.
00:21:10: Aber hey, ja.
00:21:11: Früher Pension.
00:21:12: Ich habe gesagt, ich genieße dein Leben.
00:21:13: Ich habe gesagt, er hat jetzt einen Wohnwagen gekauft.
00:21:16: Ich genieße es.
00:21:17: Es macht mega Sinn.
00:21:18: Gango Reisen ist schon sehr cool.
00:21:21: Mach die Erfahrungen, oder?
00:21:22: Das ist ja genauso, wie du deine Erfahrungen im Leben hast können machen.
00:21:25: Und draussen warst du die Welt.
00:21:26: Du bist gut entdeckt.
00:21:27: Das entspricht ja der Vorstellung, die deine Eltern haben für dich.
00:21:35: Ja, ja.
00:21:36: Ja.
00:21:36: Ja.
00:21:37: Ja.
00:21:37: Ja.
00:21:37: Ja.
00:21:37: Ja.
00:21:38: Ja.
00:21:38: Ja.
00:21:39: Ja.
00:21:39: Ja.
00:21:39: Ja.
00:21:39: Ja.
00:21:40: Ja.
00:21:40: Ja.
00:21:41: Du hast sehr solid geschaffen, du hast gesagt, mein Kauf hat Land und
00:21:45: Boot.
00:21:45: Du warst auch schon mal da, wo wir enden müssen.
00:21:47: Die Benzinsparen waren Sonntagsfahrverbot.
00:21:51: Gerade die Fragen, die einen solchen Sorgenmoment geben.
00:21:54: Sonntagsfahrverbot, Benzinsparen.
00:21:56: Was ist dort passiert?
00:21:57: Ja, eben haben wir dort, ich sage, wegen der Zeit, die aus Ölkrisen kehrte, haben das Auto gezeigt, wir würden euch nicht mehr mit Benzins beliefern, oder?
00:22:07: Und dort hat der Bundesrat den Schädel, ich weiss nicht, vier oder fünf Wochen.
00:22:11: Man darf nicht Auto gefahren werden.
00:22:13: Die Autobahnen waren leer.
00:22:16: Mit der Welle auf die Autobahn war es super, um zu fahren.
00:22:20: Das war in den Superjahren damals.
00:22:26: Und so sieht man natürlich, dass etwas noch wesentlicher Unterschied ist.
00:22:30: Normalerweise sagt man, bei uns war es so.
00:22:36: zuerst geschafft und dann privat.
00:22:39: Wir hoffen, dass es umgekehrt ist, wenn es umgekehrt ist, privat zu leben ist.
00:22:44: Wir haben das gelehrt, haben es zuerst geschafft.
00:22:46: Wir müssen lernen, wo das Geld kommt, woher.
00:22:50: Und darum ist immer, wie du vorhin gesagt hast, Samstagssundung oder immer bei Betrieben.
00:22:55: Ja, wohl.
00:22:55: Wir schauen in die Betriebe und schauen, was es macht.
00:23:00: Das hat schon mit dem zu tun.
00:23:02: Es ist vielleicht nicht immer richtig, wenn man zuerst den Betrieb kommt.
00:23:07: Aber wir haben es auch gemacht.
00:23:09: Und wir haben viel gelehrt dabei.
00:23:12: Gehört zum Unternehmentum
00:23:14: irgendwo dazu.
00:23:15: Was macht das mit dir, wenn du das gehst?
00:23:17: Das heisst, du hast zuerst Privat, dann bitte rein.
00:23:20: Oder ist das Mindset, das Unternehmentum?
00:23:22: Du bist mit einem aufgewachsen.
00:23:23: Was macht das mit dir
00:23:24: auch?
00:23:25: Ich probiere sicher, mein Vater ist ein Extrem-Bespiel.
00:23:29: Er ist in den Büro immer noch jeden Tag gespürt, ich glaube, sieben ist er immer im Büro.
00:23:33: Er ist mega lässig.
00:23:34: Er ist auch so fit und das geht mega.
00:23:38: Ich glaube, Zeit hat sich schon auch gewandelt.
00:23:40: Bei mir, also sicher die Kollegen, die die Kolleginnen wissen, die Firma ist immer zuerst.
00:23:45: Sie wissen eigentlich alle und es ist bei mir so.
00:23:48: Was ich aber auch mega probiere, ist, den Ausgleich zu haben.
00:23:51: Also sei das irgendwie beim Sport, sei das mit dem Hund im Wald wie auch immer.
00:23:55: Aber gleich haben meine Kollegen, eigentlich im Wochenende probiere ich schon eher für meine Kollegen und halt für meine Freizeit, aber wenn es dann halt mal so ist, dann ist es so, kein Problem.
00:24:03: Genau, ich glaube es ist jetzt schon wichtig, dass man das Balance findet, weil man gehört ja, dass die Himmel mit irgendeinem Burnout, Herzinfarkt und alles, wird immer extremer und das ist halt schon einmal eine andere Zeit.
00:24:13: Du, die ihr eigentlich angefangen habt, das Handy, Mails, noch nicht so bereichbar, ihr hätt es noch nicht gegeben, oder?
00:24:20: Was für mich auch sehr typisch wurde, ist Ferien.
00:24:23: Ja, Ferien, gut.
00:24:23: Aber ich nehme mein Laptop automatisch mit, egal wo ich eingehe.
00:24:26: Also fix, das ist ja so.
00:24:28: Oder ich auch vor zwei Jahren habe gesagt, ich mache einfach mal zwei Monate Pause, ich gehe Reise aufs Rilanke.
00:24:34: Am Anfang war es natürlich nicht so begeistert, dass ich mit dieser Idee gekommen bin.
00:24:40: Also der Papa ist nicht so begeistert.
00:24:41: Wie hast du reagiert?
00:24:44: Du sagst, ich bin mal zwei Monate weg.
00:24:45: Erstmal hat
00:24:46: jemand eine Dummi hat und sagt, da gibt es nicht.
00:24:51: Aber ich habe mich
00:24:52: auf die Schnelle geguckt.
00:24:53: Du hast gemerkt, du bist zehn zusammen.
00:24:55: Genau.
00:24:56: Ich habe dann aber gleich mein Laptop mitgenommen und auch jede Woche beim Cold mitgemacht.
00:24:59: Ich war immer noch dabei, weil du ganz wegkommst einfach nicht mehr.
00:25:04: Du bist, es ist Familie, es ist Teil des Unternehmens.
00:25:08: Du bist nicht einfach nur eine Einstellungsfrage oder ein Beruf oder einen Vertrag, den wir arbeiten können.
00:25:14: Das ist auch ein Lebensgefühl und ein Grundentscheid.
00:25:19: Dort, wo du sagst, du bist ein Extrembeispiel mit der Achte.
00:25:23: Das ist spektakulär, das darf man sagen.
00:25:27: Das ist Disziplin, das ist Leidenschaft, die da ist.
00:25:30: Die Zeiten haben sich gewandelt.
00:25:33: Verstehst du, dass Julia sagt, ich brauche eine andere Balance?
00:25:38: Wir haben eine andere Zeit, und ich gehe das anders an.
00:25:41: Ja, das verstehe ich.
00:25:42: Zum Teil nicht einversichtig, aber ich studiere manchmal.
00:25:45: So hat man das nicht schon früher gemacht.
00:25:49: Du machst noch eine Erinnerung, wo ich heimgelaufen bin.
00:25:52: Ich steigte fünf Kilometer vor einem Heinen aus und bin zu oben am Sechsein heimgelaufen vom Büro.
00:25:58: Da hat man einen guten Ort.
00:26:01: Da war ich fit, darum bin ich heute noch so fit.
00:26:04: Und erst nachher habe ich das aufgegeben, weil ich nicht mehr machen konnte.
00:26:08: Aber ich verstehe das.
00:26:11: Aber du siehst, ich hatte z.B.
00:26:12: die letzten Jahre keine Ferien.
00:26:13: Nein.
00:26:14: Ich wollte sie auch nicht.
00:26:14: Aber auch nicht gut.
00:26:16: Ich hatte keine Ferien.
00:26:19: Ja, aber sie hat zehn Jahre.
00:26:21: Sie hat zehn Jahre keine Ferien.
00:26:22: Ja, oder die Ferien haben einfach die freies Wochenende.
00:26:25: Aber das sind ja Dinge, wo man ... Du gehst nicht gerne
00:26:28: in die Ferien.
00:26:28: Nein, ich will nicht gerne in die Ferien.
00:26:30: Ich weiss noch, wo Katja uns eine mega liebe Assistentin angefangen hat.
00:26:36: Ich glaube, kurz nach der Sommerferie war es, dass du gesagt hast, du gehst jetzt zwei Wochen in Stessin.
00:26:41: Du kannst denken, also wenn es heisst irgendwo in Ferien, in der Nähe, dann noch.
00:26:46: Also du warst dann im Moment die erste Woche wieder rettig und sie ist so verschrocken.
00:26:50: Sie sagten, sie haben doch Ferien.
00:26:52: Ah ja, ich bin wieder da.
00:26:54: Du bist immer wieder aber wieder ins Tessin gefahren, aber immer wieder zurück ins Büro.
00:27:02: Aber das darf ja auch, oder bei dir, es ist so eine Leidenschaft, die da ist.
00:27:07: Wie funktioniert der Innerhalb der Familie?
00:27:09: Julia ist da.
00:27:11: Mittlerweile auch eine gestandene Unternehmerin, die weiss, was die Sache ist, die mit dieser DNA prägt.
00:27:16: Das ist
00:27:18: auch unsere Mutter oder die Frau.
00:27:22: Sie tut sich hier unterordnen.
00:27:25: Wenn wir sagen, wir kommen später heim, kommen wir später heim, dann heisst es nicht, wie das sein muss oder so.
00:27:31: Es ist einfach so.
00:27:32: Sie dreht das mit, sie stützt euch und sie ist so mit diesen aktiven Teilen von der Firma Diana.
00:27:39: Es gehört ja nicht ohne
00:27:40: sie.
00:27:40: Nein,
00:27:41: sie hat vieles möglich gemacht.
00:27:43: Sie ist schon unterstützt.
00:27:45: Was war Ihre Rolle?
00:27:46: Wie nimmst du die Auswahl der Beine, die du sagst, sie halten dir immer den Rücken frei?
00:27:51: Oder ist das für dich das Zeug, Julia?
00:27:53: Sie hat immer auch mit mir geguckt.
00:27:55: Als ich klein war, warst du viel unterwegs, warst du viel am Reisen.
00:27:59: Denn hier haben wir gerade noch Polen, Rumänien zu aufbauen.
00:28:04: Und ich war immer mit meiner Mama.
00:28:05: Was mega schön war, mit der Mama und ich.
00:28:07: Und sie war immer daheim, sie hat immer gekocht, hat fürs Haus geguckt, dass alles gewaschen ist, dass alles gelaufen ist.
00:28:13: Sie hat alles eingemacht.
00:28:16: Wäre sie nicht so und weil sie auch eine sehr tüchtige Frau ist, wäre das nicht möglich.
00:28:22: Was hatte ich gerade von deiner Mutter, die einen unglaublichen Einsatz für die Familie und unsere Unternehmensunternehmen geleistet hat?
00:28:30: Was hätte ich von ihrer Seite her geprägt?
00:28:34: Sie hat
00:28:38: noch das gute Sache, oder?
00:28:41: Also mehr du kommst wahrscheinlich auch, wenn du zu Hause bist, verrückt.
00:28:45: Oder du kommst zu Hause und bist gut zu wägen.
00:28:49: Und dann hat sie immer ... Sie wussten, wenn sie selbst mitlachen.
00:28:54: Und dann macht sie immer noch gut.
00:28:56: Sie weiss ja, es weiss ja.
00:28:58: Sie haben die guten Tage, aber am Ende gibt es schlechte.
00:29:01: Du
00:29:01: darfst schon mal abladen, wenn sie schlechte Tage haben.
00:29:04: Sie hat zugelassen, dann hat die in den Raum gehe.
00:29:07: Richtig.
00:29:08: Wir sind abgekockt und haben einfach mal fünf Minuten Ruhe.
00:29:12: Sie kennt das.
00:29:14: Und lebt das mit.
00:29:15: Und da ist gut, sonst würde es nicht gehen.
00:29:19: Was hat dich bemerkt in deinem heutigen Unternehmentum, dich als Mensch, was du sagst, wenn ich vom Mami ... Das hat mich geprägt.
00:29:29: Das habe ich immer geschätzt.
00:29:31: Das möchte ich selbst auch mitnehmen und weitergeben.
00:29:35: Meine Mutter ist eine sehr starke Frau und das habe ich sicher von ihr gelehrt.
00:29:39: Sie hatte leider gesundheitlich recht viel Schicksalsschläge, die nicht schön waren, die immer wieder das Gleiche passierten.
00:29:46: Hier kann man sagen, der Teufel schießt die ganze Vergleichung.
00:29:49: Aber sie hat immer weitergemacht und immer vorwärts.
00:29:53: Ich glaube, das hilft schon auch.
00:29:55: wenn mal etwas schlechtes passiert oder etwas nicht gut ist im Geschäft, aufstehen und weitergehen.
00:30:00: Und einfach so.
00:30:01: das, da hat sie schon extrem beiträgt.
00:30:04: Also auch eine Einstellungsfrage oder ein Mindset, wie man heute so gesagt hat.
00:30:08: Und die Familie haben wir gehalten.
00:30:10: Also stache Persönlichkeit auch.
00:30:13: Ein Unternehmerinnen, Unternehmergeist auf einem anderen Spielfeld.
00:30:18: Das ist sehr ähnlich, was diese Gradlinigkeit, dass wieder aufstehen, umgehen, mit Schicksalsschlägen, mit Sachen, die nicht laufen.
00:30:28: Das sind die sehr, sehr nahe miteinander in der Familie.
00:30:32: Wir hatten auch Schicksalsschläge bei der Swissbourn.
00:30:34: Wir hatten den grossen Brandkaleider in Steinhausen vor ein paar Jahren.
00:30:41: Genau, ich weiss nicht, es war eine Freitagabend.
00:30:44: Ich wollte gerade die Ausgänge haben.
00:30:47: Dann kannst du nicht die Ausgänge haben.
00:30:50: Du hast gesagt, ich darf jetzt die Ausgänge haben.
00:30:52: Ich habe das Beisbord und habe gesagt, ich komme.
00:30:55: Das ist ein Druckmittel, dass ich nicht die Ausgänge habe.
00:30:59: Und
00:31:00: dann haben wir durch die Fernsehe eingeschaltet.
00:31:02: Das war wirklich die SwissProbe.
00:31:03: Das war so schlimm.
00:31:04: Ich weiss nicht, dass wir zusammen auf Steinhause standen.
00:31:06: Wir standen auf dieser Wiese, wo jetzt alles verbaut ist in Steinhause.
00:31:09: Wir hatten einen Mitarbeitvortrag und haben gebrüllt.
00:31:14: Weil die alle Angst hatten, die verlieren jetzt eher den Job.
00:31:16: Das war so schlimm.
00:31:19: Und dann ... Hier konnte man die Mitarbeiter in ganz Europa verteilen, damit sie weiter schafften, bis die Firma wieder gestanden ist.
00:31:29: Das ist ein Schicksalsschläge, das die Stärken machen.
00:31:34: Du musst es weiter machen.
00:31:36: Dort hat mir etwas beeindruckt.
00:31:39: Da haben wir ein Hotel gemietet, eine Pension.
00:31:43: Oder ein Zimmer gemietet.
00:31:46: Einzelne Zimmer.
00:31:48: Und die Mitarbeiter, die untergearbeitet haben von der Deutsch-Schweigshaus, die haben in den Einzelzimmern gewählt, die haben in den Doppelzimmern gewählt, die haben in den Doppelzimmern benannt.
00:31:57: Wir haben gesagt, wir machen ein gutes Einzelzimmer, ein bisschen ruxorierter.
00:32:00: Nein, die haben in den Doppelzimmern gewählt.
00:32:03: Die Mehrsten hatten in den Doppelzimmern.
00:32:06: Wir haben beidruckt.
00:32:09: Die haben noch hervorragende Erinnerungen an das Ding.
00:32:13: Ja.
00:32:14: In dem Moment, wo es ... Entschuldigung.
00:32:16: In dem Moment, wo es bei der Swissbow brennt, wo du das mitbekommen hast.
00:32:22: Julia muss sagen, du gehst nicht in den Ausgang, wir müssen das lösen miteinander.
00:32:26: Mit Mitarbeitenden, die brüllen von der Firma sind.
00:32:30: und du bist Unternehmer, du musst stark sein, du musst entscheiden.
00:32:35: Was ist in diesem Moment bei dir
00:32:36: passiert?
00:32:36: Ja, der hat hier gekenkt.
00:32:38: Da haben sie gut geregelt und so weiter.
00:32:41: Fabriken ... Im Ausland haben sie es ersetzt.
00:32:45: Man hat keinen Nachteil, aber es hat angehängt, wenn du hier siehst, bis man aber gebrunnen ist.
00:32:51: Ich bin von der Feuerwehrkommandante, bin ich eingesetzt worden, also Minutov.
00:32:58: in diesem Quadrat bewegen.
00:33:01: Ja, sie müssen jederzeit Auskunft geben, wo, wo, abzuschalten oder anlegen.
00:33:07: Und dann bin ich immer in diesem Trüge.
00:33:10: Man hat gesehen, wie die Bude runterbrennt.
00:33:13: Das hat schon wehtun.
00:33:15: Ich weiss noch, wo dich dem Führer kam.
00:33:17: Er sagte, du darfst noch ein schnelles Büro von mir begleiten, mit Schutzausrüstung und alles.
00:33:23: Du darfst gut die wichtigsten Sachen aushalten.
00:33:26: Da ist die Steuerordner rausgekommen.
00:33:29: Was soll ich eigentlich mit dem Scheisssträger überhaupt?
00:33:33: Wichtig.
00:33:33: Eigentlich wären ja andere Sachen wichtig, dass ich gut zu Büro erzählen kann.
00:33:37: In diesem Moment bist du einfach so, wo du nicht so durcheinander
00:33:40: bist.
00:33:40: Ich muss mich noch erinnern, da ist einer mit mir gekommen, der Führer wird, der hat die ganze Gassin gehabt.
00:33:46: Und dann hat er dann ... So hat es gemacht, wirst du vom Schnaufen.
00:33:52: Da habe ich den steuerorten Knochen und den geschützten Scheiss verbrüllen lassen.
00:34:00: Anstatt die persönlichen Angelegenheiten.
00:34:05: Wie sah der Moment aus, in dem die Familie mit seiner Frau, mit ihrem Mami am Tisch gesessen ist, in dem man durchschnaufen konnte?
00:34:15: Wir konnten einfach sacken lassen, was vor Ort passiert ist, was wir machen mussten, wenn wir den Mitarbeitenden schauen mussten.
00:34:23: Wie erinnerst du dich
00:34:25: an diesen Moment?
00:34:26: Das war ein Scheiß-C, weil du automatisch immer mit dem Brand konfrontiert wurden.
00:34:31: Das war einfach das Thema.
00:34:35: Das war eine schwere Zeit.
00:34:38: Besonders, wenn man angeschleigt wird, ist man in der Presse und so weiter.
00:34:43: Ich zahle nicht mehr so viel, weil es nicht mehr viel war.
00:34:45: Ich habe aber so und so viel auch Bäri gezahlt, etwa hundert Kilogramm Bäri.
00:34:50: Keine Ahnung, ob ich es in der Nachbarschaft umgehen kann.
00:34:54: Auch Bäri und so weiter.
00:34:56: Man muss Sachen zahlen, die ... Sie sind nicht gerecht.
00:35:00: Wie von uns hat eine Kochkurs gemacht.
00:35:03: Sie haben nicht mehr Kochkurs gemacht.
00:35:04: Sie haben zugeschaut, wie es verbrennt ist.
00:35:06: Und dann hat er mir eine Rechnung geschickt für eine Kochkurs, die verabredet hat.
00:35:11: Und das hätte ich in Sachen.
00:35:14: Also Leute, die noch haben wollen profitieren von der Notlage, die wir drin waren.
00:35:20: Und dann sagst du, das ist nicht fair, das ist nicht in Ordnung.
00:35:23: Richtig,
00:35:24: und wir haben uns aufs Ampissen und wir haben uns aufs Ampissen.
00:35:27: Im Nachhinein war es gut, wir haben uns aufs Ampissen.
00:35:29: Ja, wir haben ja vor zwei Wochen schon, dass bei den Flummrocken passiert, da haben wir schon irgendwie können mehr gefühlt, wie das ist.
00:35:36: Das ist schon hart.
00:35:37: Also wirklich, das tut dir dann schon allein.
00:35:39: Auch wenn du mitbewerben bist, oder ja, ein bisschen konkurrent, aber es tut dir schon allein.
00:35:43: Das ist einfach
00:35:44: nicht wichtig.
00:35:45: Wie findet man hier
00:35:47: die Kraft, die
00:35:48: man hier erholt, um hier zusammenzuheben, um hier wieder aufzustehen?
00:35:53: Trotz der grosse Hammer mit dem Brand, die November profitieren, die Presse, die hier ist.
00:35:59: Wie findet man diese Stärke wieder?
00:36:01: Wo findet man die?
00:36:01: Ich
00:36:02: glaube, das ist schon ... Auch im Familienunternehmen geschuldet, weil wir zusammen auch Familien sind und v.a.
00:36:08: hier sind für jeden Mitarbeiter, für uns zwei.
00:36:13: Du bist halt zusammen, steckst dich zusammen und suchst eine Lösung.
00:36:17: Ich glaube, das ist schon, was uns durch diese
00:36:20: Zeit geholfen hat.
00:36:22: Wir waren drei Herren der Führpolizei.
00:36:26: Wir waren in einer neutralen Lage, nicht in Uniform und so.
00:36:30: Wir schauen uns die Kugel an.
00:36:33: Nach einer Stunde kam es bei mir vorbei und sagte, Herr Albst, Entschuldigung, der Brand hat mit Ihnen gar nichts zu tun, das ist eine Selbstentzündung.
00:36:41: Und dadurch ist mir etwas nicht richtig, also ein Gewicht.
00:36:46: Du bist nicht geschockt, oder?
00:36:48: Für mich hat noch schuldig den hohen Scheiss gebrannt.
00:36:52: Aus der Leit auf der Schulter.
00:36:53: Du kannst heute nach Hause wohnen, ich werde in deinem Schwert über den Brand gerät.
00:36:58: Aber die Entlastung, der steig auf dem Herz geht, dass du sagst, dass wir als Unternehmer nicht falsch gemacht haben, unsere Mitarbeitenden nicht falsch gemacht, das gerade nicht um eine Schuld geraten, sondern dass es gibt, dass sich es für selber entzündet.
00:37:14: Ich treffe keine Schuld und form die Mitarbeit nicht.
00:37:17: Keine Schuld.
00:37:17: Keine Steine vom Herzen, wie du sagst.
00:37:21: Und da hat uns nachher wahrscheinlich viel Gutwill in den Gemeinden überall hergekommen.
00:37:26: Wir haben gesagt, wir arbeiten gut und wollen sofort wieder aufbauen und machen.
00:37:32: Es ist noch lustig, hier zusammenzumachen.
00:37:34: Ich habe am liebsten gegen Jura hingeschaut.
00:37:37: Wir verstecken irgendjemand in den Wald heraus und produzieren.
00:37:40: Und ich habe es niemals gesehen.
00:37:41: Der Gemeinspräsident kam von der Strecke aus und sagte, dass ich wieder aufbaue.
00:37:45: Aber wie so?
00:37:47: Ja, weisst du, dass noch normale Leute beschäftigen.
00:37:52: Ja, weisst du, wir wollen in Kanton Zog nicht nur Akademiker.
00:37:58: Wir werden noch Mechaniker und normale Leute haben und dort beschäftigen.
00:38:03: Und die brauchen auch einen Job.
00:38:06: Und ich habe gemerkt, wie gut Will von der Gemeinde kommt.
00:38:09: Und das ist wieder geboten durch ein super Koffen.
00:38:12: Sobald wir gehen können, gehen wir mit den Plänen und alles.
00:38:15: Super Krabben.
00:38:16: Bis heute noch ein gutes Verhältnis mit der Gemeinde.
00:38:18: Gut
00:38:18: Will, aber auch, dass man euch sagt, und es hat ihr gesellschaftlich relevant.
00:38:23: Also der Wirtschaftsstandort, Steinhausenzug.
00:38:26: braucht euch, die Gesellschaft braucht euch, die Arbeitsplätze sind gebraucht und auch die Ausbildungsplätze.
00:38:32: Also ihr habt eine Relevanz für den Standort und für die Gesellschaft.
00:38:36: Ich glaube, es ist nicht nur die Zug alleine, es ist vor allem die Schweiz und daran haben wir auch fest.
00:38:40: Wir sind eine Schweizer Familie und wir unternehmen mit Wortschläden in der Schweiz.
00:38:46: Darum haben wir immer SwissPore, SwissPearl, immer das SwissFordern.
00:38:50: Ich glaube, das macht uns schon auch aus.
00:38:51: Es ist auch eins von uns, die Schweizer Qualität, weil die hat Wert.
00:38:55: Und wir wollen auch ermöglichen, dass die Schweizer Arbeitsplätze aufrechterhalten werden.
00:39:02: Wenn wir auch gesehen haben, im Ausland könntest du günstiger produzieren oder wie auch immer, das kannst du mehr gewünnt machen.
00:39:09: Uns ist das nicht vorrangig.
00:39:10: Das ist nicht das, und wir wollen wirklich für die Mitarbeiter hier sein und dass die weiteren Arbeitsplätze in der Schweiz haben.
00:39:17: Und dass sie happy sind.
00:39:18: Genau.
00:39:19: Ich habe ... Ich habe schon etwa zwanzig Jahre zurückgedrückt, bin ich der Ether nicht.
00:39:25: durch ein Mechaniker-Atelier durchgelaufen.
00:39:28: Und dort hat es eine Spinde.
00:39:32: Weisst du, was eine Spinde ist?
00:39:33: Ja,
00:39:33: die Schränke, die man in der Arbeitsbekleidung hat, und die Privatsache.
00:39:37: Ja, die hat sich gerade einer umgezogen.
00:39:40: Und dann hat er den Spinde aufgeholt.
00:39:41: Da war ein Foto von einem Pilot.
00:39:45: Und unter einen Damen mit einem Uniform.
00:39:48: Ich habe ihn gesagt, wer ist da?
00:39:49: Er hat gesagt, mein Sohn schaffte bei der Crosshair.
00:39:53: Und er hat die Ausbildung in einem Zaub mit dem Geld, den ich verdienen habe.
00:39:56: Ich habe ihn für eine Million Rüdigstrahl zugegeben.
00:39:59: Er hat gesagt, wer ist da unten?
00:40:02: Ja, das ist meine Tochter, die in Zürich zum Tram-Zogsführerin ist.
00:40:07: Und mit ihnen habe ich das ermöglicht, mit dem Geld, den ich hier verdienen habe.
00:40:15: Richtig stolz, wenn er rausmarschiert, dann hat er genau so ein See.
00:40:19: Sie sind Teil von vielen Familiengeschichten, was du gesagt hast, Julia, man erzählt dir, wenn Nachwuchs da ist, was man in der Familie macht.
00:40:27: Oder auch der Mitarbeiter, die ihr alle in der Zeit tut, ich verlabe Firmen für ihre Zeit, ich gehe reisen, ich möchte in ihr sammeln und du dann sagst, komm aber wieder.
00:40:38: Und du bist jederzeit herzlich willkommen.
00:40:40: Jetzt ist es fifty-fünfzehn Jahre, in der man zurückguckt.
00:40:42: Wie gross war die Firma damals?
00:40:44: Wie gross ist sie heute?
00:40:45: Wir haben angefangen mit vierzehn Leuten, und die Umsatze war ca.
00:40:50: zwei, drei Millionen.
00:40:52: Heute haben wir viertausend fünfhundert Leute mit vierzehn Fabriken.
00:40:57: Und mit einem Umsatz von einem Komma fünf Milliarden Umsatz.
00:41:01: Also da ist einiges gegangen.
00:41:02: Ja.
00:41:04: Und du wirst nicht noch mal fifty-fünfzehn Jahre ... weiter durchziehen.
00:41:08: Ich
00:41:08: habe gesagt, wir haben noch in den letzten zwanzig
00:41:12: Jahren einen Jettig.
00:41:14: In den zwanzig Jahren, Julia, deine Rolle, wie verändert sich auch?
00:41:19: Das Verhältnis zwischen euch, welcher Funktion, welcher Rolle, wie geht die Reise weiter?
00:41:24: Du hast schon sehr viel gemacht, um in diesem Unternehmentum in Erwachsene inklusive Buchhaltungskurs zu schmissen.
00:41:31: Ich verfehle noch eine Story, in der ich angefangen habe.
00:41:33: Die Buchhaltungssysteme hat einer nebenbei noch Buchhaltung gemacht.
00:41:39: Was haben wir heute?
00:41:40: Heute haben wir eine Befürzte EDV-Agestellte.
00:41:44: Die meisten sind zwischen achtzehn und zwei und dreizehn Kinder.
00:41:49: Meister sind schwarz angelegt und studieren im Computer.
00:41:53: Ich weiss noch nicht, was die Vierzehn gemacht haben, weil es heute noch nicht war.
00:41:56: Aber sie sind da.
00:41:58: Und ich frage es jederseits.
00:42:00: Wir brauchen Vatten.
00:42:01: Dass man ministrationisch nicht komplizierter wurde.
00:42:03: Ja,
00:42:03: ja.
00:42:04: Früher war es eine Person, aber der ist Vierzehn-Administration.
00:42:09: Ja, also ist es so.
00:42:10: Die Welt hat sich schon auch gewandelt.
00:42:12: Ja,
00:42:12: ja.
00:42:12: Mit der Digitalisierung.
00:42:14: Die nächste zwanzig Jahre, bei der Bernhard noch mit an der Front ist, wie gestaltet ihr die zwanzig Jahre?
00:42:20: Wie man die gestaltet, ja.
00:42:23: Mal schauen.
00:42:25: Wir sind hier sicher am Strategie aufgebaut und am Ziel uns setzen.
00:42:30: Ich kann das sagen, wir gehen jedem ruten Fadenon.
00:42:34: Ja, jeder ruten Fadenon.
00:42:36: Etwas ist wichtig, wenn man sagt ... Du weisst sagen, ich geh dem Sache immer noch.
00:42:41: Und manchmal finden wir Sachen ganz ... Und will krüllen.
00:42:44: Kann ich als wir es wenden?
00:42:46: Oder interessante Sachen?
00:42:48: Und darum ist hier jedem Roten Wader noch gekommen.
00:42:51: Genau.
00:42:51: Und so verdienen wir das Geld.
00:42:53: Genau.
00:42:53: Jetzt ist es wahrscheinlich so ein bisschen das.
00:42:55: Er hat sehr gerne Firmen einkaufen.
00:42:58: Und ich bin eh die, die gerne Struktur mal reinbringen will.
00:43:01: Ich glaube, man merkt, wenn er vorhin gesagt hat, jetzt sind wir vierzehn Personen gewesen.
00:43:04: Jetzt sind wir mittlerweile vierundhalb Tausend Mitarbeitende.
00:43:09: Zum Teil war es immer noch wie KMU organisiert.
00:43:11: Ich habe gesagt, es sei nicht gleich.
00:43:13: Wir wurden sehr gross, wir wurden viel.
00:43:16: Jetzt ist es einfach so eine Struktur reinbringen.
00:43:17: Ich glaube, das ist vor allem meine Aufgabe.
00:43:19: Die Strategie festzutze die Vision und dass man eine Struktur reinbringt, dass es auch logisch ist für den Kunden.
00:43:26: Weil ich sage, wir haben sehr viele Marken.
00:43:28: Sehr wichtige Marken, bekannte Marken und einfach so, dass es klar ist, was wir genau wollen.
00:43:32: Wir wollen wirklich so ein System anbieten und in die Gebäude hüllen werden.
00:43:35: Genau.
00:43:35: Es ist auch von den Rollen her ein perfekter Diagenz zwischen euch beiden.
00:43:44: Wenn ich dich anschauen, wie du zu Julia über ihn schaust, ich sehe einen Stolz, der da ist.
00:43:52: Und ich sehe einen Zuversicht und einen positiven Blick in die Zukunft.
00:43:57: Und ich sehe ganz viel Vertrauen, sehe ich das richtig?
00:44:00: Es baut man nicht, siehst du nicht.
00:44:04: Erzähl mir, was du siehst.
00:44:06: Nein, es ist eurer Ort.
00:44:07: Nein, sie macht es schon recht.
00:44:08: Und sie ist gut.
00:44:09: Sie bringt ... Ich ziehe mich an die E-Trug.
00:44:11: Da hast du vielleicht auch schon gemerkt, dass ich mich zurückhalte.
00:44:14: Viele Sachen kann ich nicht mehr so gut kapieren.
00:44:17: Mit der E-TV und so weiter.
00:44:19: Ich muss froh sein, dass ich heute noch das Handy bedienen kann.
00:44:22: Es ist längere komplizierter.
00:44:25: Und da halten wir schon zurück.
00:44:27: Und sie ist ein guter Junge.
00:44:28: Es sollte nicht nur Entschuldigung sein.
00:44:30: Alle Jungen, alle ... Die, die heute gut sind, sollen mit ab Fronten vermitgarnieren, sollen Erfolg haben, mit ihnen.
00:44:37: Und Raum geben, haben sie aber auch vertrauen
00:44:40: können.
00:44:40: Ja, selbstverständlich, beim Verhalten braucht es Vertrauen dazu.
00:44:43: Und darum wollen wir weiter wachsen und auch ein Vorbild werden.
00:44:48: Oder sie, oder weiter sie.
00:44:52: Vorbild sein, Vertrauen überkommen.
00:44:55: Aber auch Vertrauen auszutrahlen, heisst es für dich gegenüber den Stakeholders, gegen den Mitarbeitenden.
00:45:01: Und genau die Werte, die du mit aufgewachsen bist, Röder, ist ja, was das Unternehmen lebt, die dir noch, die wir bleiben und die wir Schweizer aufbauen.
00:45:10: Ja, auf jeden Fall.
00:45:11: Auf jeden Fall.
00:45:12: Ich bin so die, die mich kennen, die wissen es nicht, genau die Werte, die ich eigentlich sonst schon lebe.
00:45:16: Und ich glaube, ich muss mich nicht mal irgendwie verstellen, sondern ich bin einfach so, wie ich bin.
00:45:19: Und ich glaube, das funktioniert sehr gut mit der Gruppe und auch sehr gut mit unseren Mitarbeitern.
00:45:23: Ich glaube, das ist ein sehr guter Einklang, was wir hier haben.
00:45:27: Ich danke euch ganz herzlich für euers Vertrauen, für die Einblick in die Familie, in die Familiengeschichte.
00:45:32: Ich finde es immer unglaublich spannend, oder, was die Idee noch von einer Firma ausmacht, was ein Volksrezept ist.
00:45:39: Und ganz oft ... ist es nicht einmal so kompliziert, wie es scheint, sondern es braucht den richtigen Mensch mit den richtigen Wert, am richtigen Ort und ein paar Grundprinzipien, die über Generationen gemeinsam funktionieren.
00:45:56: So wie wir funktionieren, es hätte wieder ein grossen Banken funktionieren.
00:46:01: Oder weisst du, grosse Firmen, die die Werte der Familie bringen.
00:46:08: Und wie wir sind, hat es noch viele andere wie Chris Ding.
00:46:12: Das sind Familienunternehmer.
00:46:13: Die, die schauen, dass der Boden gut geht.
00:46:16: Und das sind viele in der Schweiz.
00:46:19: Diese sind zurückgeraten von der Schweizer Wirtschaft und der Gesellschaft.
00:46:24: dazu zu lassen und die Geschichten zu erzählen, das ist wichtig.
00:46:28: Danke vielmals, Bertha.
00:46:30: Danke vielmals, Julia.
00:46:32: Und Ihnen und euch danke vielmals fürs Zulosse bei Zukunft Bau und deren ersten Erfolg vom Swissport Podcast.
00:46:39: Ganz familiär, ganz persönlich, ehrlich und authentisch.
00:46:42: Bis zum nächsten Mal, sagt Stefan Lendi.
00:46:44: Danke vielmals.
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